Ultraschall in der Schwangerschaft

Der abdominelle Ultraschall (Sonographie) in der Schwangerschaft bezeichnet die Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes, die über die Bauchdecke durchgeführt wird.

Die Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Schwangerschaft wird von den Mutterschaftsrichtlinien um die 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Anwendungsgebiete

  • Feststellung einer Schwangerschaft und Bestimmung des Schwangerschaftsalters
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Ausschluss von Störungen der Bildung des Nervensystems (Wasserkopf), des Herzens (Herzfehler) oder der inneren Organe (Nabelschnurbruch)
  • Menge des Fruchtwassers
  • genaue Lage des Fetus wie beispielsweise Hinterhaupts- , Stirn- oder Querlage
  • Lage und Struktur der Placenta sowie Funktion

Das Verfahren

Der Ultraschall in der Schwangerschaft zählt zu den nicht invasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden bildgebenden Verfahren.

Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und wird im Liegen durchgeführt.
Es sind keine besonderen Vorbereitungen seitens der Patientin zu treffen.

Ihr Nutzen

Der abdominelle Ultraschall in der Schwangerschaft ist ein schnelles und sehr aufschlussreiches diagnostisches Verfahren um die Entwicklung eines ungeborenen Kindes beurteilen zu können.